Erde

Die fünf Wandlungsphasen Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall

Es gibt insgesamt fünf grundlegende Phänomene in der Natur, die im Altertum klar voneinander unterschieden worden sind:

Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall. Die Wandlungsphasen können sich prinzipiell gegenseitig erzeugen und gegenseitig überwinden. Die 5 Wandlungsphasen haben jede für sich spezifische Eigenschaften, die Ausdruck ihrer individuellen Natur sind:

Die Erde

Alles was als Erdboden angesehen werden kann, wird als Erde bezeichnet.

Die Erde ist Repräsentantin der Trägheit und des Ursprungs der Dinge. Sie ist Formen spendend und bildet gemeinsam mit dem Himmel die vier Himmelsrichtungen. Die Erde ist aber auch ein Symbol für die Fäulnis und Verwesung der Dinge, weil sie alle wieder in die Erde zurückkehren. Sie vertritt die Eigenschaft Standfestigkeit, die sich nur unter schweren Druck und dann schlagartig auflöst.

Auch die Erde hat einen Yin- und einen Yang-Aspekt.

Die Yin-Erde ist die feuchte Erde. Sie ist aber auch das Sediment und alles was erodiert. Die Yang-Erde ist die trockene Erde. Sie ist aber auch die große Gesteinsformation, die Landmassen oder Berge. Die Erde zeichnet sich immer durch ihre Bewegungsunwilligkeit aus, weshalb sie auch ein Symbol für Beständigkeit ist. Weil die Erde de facto überall ist, ist sie auch mit der Mitte assoziiert. Sie steht für Weite und Größe. Sie ist der Anfang und das Ende der Dinge. Ihre Autorität ist so groß, dass sie sich nicht darum bemühen muss, diese zu erhalten. Obwohl die Erde für sich selbst genommen antriebslos ist, ist sie gerne willige Helferin für Unternehmungen. Die Erde verkörpert den Grundbesitz an sich und ist ein Ausdruck von Macht.

Quelle: IATCA Internationale Akademie für traditionelle chinesische Astrologie